lEBEN UND ARBEITEN IM SMART HOME

"Die Möglichkeit der mobilen Kontrolle und Bedienung spart viel Zeit und schafft Sicherheit."


Leben und Arbeiten im Smart Home - das ist für den Garten- und Land- schaftsbaumeister Norbert Holzmann schon lange selbstverständlich. 

Er hat seinen Gärtnereibetrieb mit integriertem Wohnbereich als Smart Home umgesetzt. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und seinen beiden Kindern bewohnt er den Gebäudekomplex bereits seit 1998.

Seit 2007 läuf das System über den Gira HomeServer.


- Herr Holzmann, Sie haben Ihren Gärtnereibetrieb mit integriertem Wohnbereich als ein Smart Home umgesetzt. Was bedeutet das Leben und Arbeiten im Smart Home für Sie? Und was sind Ihrer Ansicht nach die Vorteile von so einem professionellen System wie  dem Gira Smar Home?

Norbert Holzmann: Bereits 1998 haben wir uns zu einer Installation mit KNX Technik entschlossen. Die Motivation entstand durch die Möglichkeiten in Punkto Sicherheit und Komfort. Nach 20 Jahren Erfahrung haben wir uns dann Ende 2017 dazu entschieden, die Anlage um den Gira HomeServer zu ergänzen. Da waren wir beeindruckt, dass diese Anlagenerweiterung so problemlos möglich war. Keines der Teile, die bereits vor 20 Jahren installiert wurden, musste ersetzt werden. Es war ohne Probleme innerhalb von 2 bis 3 Tagen möglich, die gesamte Anlage auf den neuesten Stand zu bringen. Und alle gewünschten Anforderungen konnten realisiert werden. Da zeigt sich ein großer Vorteil von so einem professionellen System wie dem Gira Smart Home.


- Ein KNX-System hatten Sie bereits. Was hat die Modernisierung des Systems nach 20 Jahren für Sie neues ergeben?

Norbert Holzmann: Durch den Gira HomeServer haben wir nun die Möglichkeit, die bereits gewohnten bequemen Bedienungenauch mobil zu nutzen. Auch das Thema Sicherheit hat dadurch nochmal einen Schub erhalten. Störmeldungen und Alarmanzeigen werden in Echtzeit an die mobilen Endgeräte übermittelt. Damit haben wir auch die Möglichkeit, von unterwegs die Anlagen zu kontrollieren und im Bedarfsfall die nötigen Maßnahmen einzuleiten.


- Wie smart ist diese Kombination von Betrieb und Wohnhaus? Wie lässt sich dafür das Konzept des Smart Homes besonders gut nutzen?

Norbert Holzmann: Alle technischen Anlagen kommunizieren miteinander. Im Gärtnereibetrieb kommt es da vor allem auf die heizungstechnischen Anlagen im Winter an. Da hier mehrere Systeme parallel betrieben werden, ist eine Verbindung der Anlagen extrem wichtig. Vorrangig wird ein Festbrennstoffkessel betrieben. Geht das Feuer einmal aus oder reicht die erzeugte Wärme nicht aus, muss sich der Ölkessel automatisch dazuschalten.  Wenn Wärme in ausreichender Menge zur Verfügung steht, wird auch das Wohnhaus mitbeheizt. Steht dafür keine Wärme zur Verfügung, übernimmt eine Wärmepumpe die Beheizung im Wohnbereicht. Da Störmeldungen in Echtzeit übermittelt werden, lässt scih auch ein schnellter Eingriff in Störungen vornehmen. Die Möglichkeit der mobilen Kontrolle und Bedienung spart viel Zeit. Lange Kontrollgänge durch die Triebhäuser und übers Gelände können zum großen Teil entfallen. Das ist eine enorme Entlastung.



- Da lässt sich schon deutlich raushören, dass auch Energieeffizienz ein wichtiger Aspekt ist. Was haben Sie diesbezüglich umgesetzt?

Norbert Holzmann: Es kommt darauf an, das richtige Heizsystem zur richtigen Zeit einzusetzen. Alle Zonen werden überwacht und bedarfsgerecht versorgt. Das lässt sich mit einem KNX System im Smart Home sehr gut realisieren. Die mögliche Energieeinsparung ist dann aber auch stark abhängig vom Witterungsverlauf. Sehr wichtig sind für uns aber auch die Gemeinkosten. Der Zeiteinsatz beziehungsweise die verbrauchte Lohnminute ist ein zentraler Faktor. Da ist es entscheidend, wenn ausgiebeige Kontrollgänge entfallen, weil die Überwachung aus der Ferne möglich ist und sich viel Automatisierung nutzen lässt. 


- Können Sie sich vorstellen, Bereiche des Smart Homes noch weiter auszugestalten? Welche Wünsche und Ideen haben Sie noch für Ihr Smart Home?

Norbert Holzmann: Ja, da haben wir noch einiges vor. Nächstes Jahrkommt bei uns noch das Bewässerungsmanagement dazu. Das soll in das KNX System eingebunden werden. Das bringt sicherlich viele weitere Vorteile. Und dieses Jahr soll noch eine Machbarkeitsstudie für ein Solarstromprojekt angepackt werden.


Ergänzung zum Interview - Klaus Geyer Elektrotechnik:

Die KNX- Anlage wurde bereits 1996 erstellt.
Ohne
jeglichen Umbau wurde 2017 - über 20 Jahre später - der Homeserver
innerhalb von 3 Tagen aufgesetzt und in Funktion gebracht. Ebenso wurde
die Integration von Netzwerkkomponenten wie z.B. der IP-Wetterstation
mit eingebracht.



Quelle: 

GIRA Smart Home Broschüre

Konzeption, Design: schmitz Visuelle Kommunikation

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